Tipps für die Verwendung von Zoom

Das Videokommunikations-Programm Zoom ermöglicht die Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden.

  1. Lassen Sie die Teilnehmer ihr Mikrofon auf stumm schalten, wenn sie nicht sprechen, um Hintergrundgeräusche zu reduzieren.
  2. Wenn es Probleme mit der Verbindungsgeschwindigkeit gibt, können die Teilnehmer ihr Video auch abschalten.
  3. Wie kann die Lehrkraft den Überblick über offene Fragen behalten? Achten Sie darauf, dass alle das „Chat“-Fenster öffnen. Wenn jemand dann eine Frage hat oder etwas sagen möchte, kann er einfach das Wort „Meldung“ eingeben und der Moderator weiß, wen er in welcher Reihenfolge aufrufen muss. So kann es leicht vermieden werden, dass man sich gegenseitig ins Wort fällt.
  4. Achten Sie darauf, die Vorlesung aufzuzeichnen. Manche Studierende können nicht zur selben Zeit teilnehmen oder möchten die Lektion später noch einmal wiederholen.
Ideen von Alana Kennedy (@alanakennedy808)
  1. Seien Sie vorbereitet: Das klingt selbstverständlich, aber als Lehrkraft sollten Sie die technischen Möglichkeiten von Zoom genau ausprobieren, um sich vor dem geplanten Seminar so gut wie möglich mit der Plattform vertraut zu machen.
  2. Breakout Rooms: Diese hilfreiche Funktion ermöglicht es den Kurs in Paare oder kleine Gruppen aufzuteilen um die Monotonie einer großen Gruppendiskussion zu durchbrechen. Lehrkräfte können sich dann in die verschiedenen Nebenräume begeben, um Fragen zu beantworten oder den Gesprächen zuzuhören.
  3. Stellen Sie sicher, dass die Studierenden sich, bevor der Kurs in verschiedene Räume aufgeteilt wird, über die Aufgabe und über die zugewiesene Zeit im Klaren sind. Sie können auch Ansagen für den Kurs versenden (z.B. „In zwei Minuten geht der gemeinsame Unterricht weiter; Arbeiten Sie anschließend an _____, wenn Sie dies nicht bereits getan haben).
  4. Chat-Funktion: Ähnlich wie bei einer Präsenzveranstaltung fühlen sich vielleicht nicht alle Studierenden wohl dabei, vor der gesamten Gruppe zu sprechen. Denken Sie trotzdem daran, dass die Studierenden auch den Chat nutzen, um sich in den Kurs einzubringen. Beachten Sie auch, dass die Studierenden NUR die Chats sehen können, die veröffentlicht wurden, nachdem sie den Raum betreten haben.
  5. Galerie-Ansicht versus Aktive Sprecher: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann wählen, wie sie bzw. er alle anderen im Raum „sehen“ möchte. Als Dozent ziehe ich die „Galerieansicht“ vor, damit ich alle Studierenden auf einmal sehen kann. Dies könnte jedoch für größere Kurse schwierig sein.
  6. Umfragen: Zoom bietet eine Umfragen-Funktion für die Studierenden – Google-Formulare bieten als Alternative jedoch mehr Flexibilität. Mit Google können die Umfragen im Voraus erstellt und kann der Link dann über das Chat-Fenster versendet werden, sobald sich alle Teilnehmer eingewählt haben.
  7. Bildschirmfreigabe: Folien, Handouts oder Websites können auf dem Bildschirm freigegeben werden. Oft wollen die Studierenden jedoch lieber die Gesichter der anderen sehen. Deshalb bietet es sich an, die Materialien als Links im Chat zu teilen, als E-Mail zu versenden oder auf die Kursplattform zu stellen.
  8. Organisation: Je nach Kurs kann es eine Menge Dokumente geben, über die man den Überblick behalten muss. Um zu vermeiden, dass zu viele Fenster gleichzeitig geöffnet sind, kann beispielsweise ein Google-Dokument mit einer Liste von Links für jeden Kurs erstellt werden. Dadurch kann der Link einfach kopiert und im Chat eingefügt werden.
  9. Planen Sie Sitzungen: Je nachdem, welchen Zugang Sie besitzen, können Sie mit Zoom Termine auch im Voraus planen. Wenn möglich, sollten Sie dies auch tun. Da Zoom im Voraus installiert wird, haben die Studierenden so die Möglichkeit, ihr Mikrofon und ihre Kamera vor dem geplanten Seminar zu testen.
  10. Zeichnen Sie den Kurs auf: Im Falle von technischen Schwierigkeiten oder Fehlzeiten sollten Sie die Sitzungen aufzeichnen, damit die Inhalte den Studierenden auch später zur Verfügung stehen. Ein zusätzliches Audio-Protokoll ist ein weiteres nützliches Hilfsmittel und unterstützt die Zugänglichkeit.

Diese Bilder stammen von Dr. Danna Young über die Verwendung von Zoom zur Aufzeichnung einer Kurssitzung.  Die Aufnahme kann dann auf YouTube und/oder auf die Lernplattform des Kurses gestellt oder einfach per E-Mail an die Studierenden geschickt werden.

Weiterführende Materialien
  1. Dieses 5-Minuten-Video von Katie Palacios erklärt die ersten Schritte mit Zoom.
  2. Michelle Pecansky-Brock hat ein 4-minütiges Video darüber erstellt, wie man einen Whiteboard-Vortrag mit Zoom, einem iPad und einem digitalen Stift hält.
  3. Benutzen Sie Breakout Rooms! Katie Skapin hat ein Video erstellt, indem sie die Verwendung von Breakout Rooms erklärt und erläutert, wie man die Studierenden in getrennten virtuellen „Räumen“ für Gruppenarbeiten und Breakout Sessions einteilt.
  4. Dieses Dokument der California State University, Channel Islands über die Verwendung von Zoom für den Lehrbetrieb ist eine gute Zusammenfassung mit Informationen über alle Grundlagen.
  5. Zoom selbst stellt Videos bereit, die zeigen, wie Sie die Funktionen des Programms nutzen können sowie einen generellen Leitfaden für den Unterricht mit Zoom.
  6. Dieses Video von Zoom hilft dabei, Breakout Rooms leichter zu organisieren.
Contact Us

We're not around right now. But you can send us an email and we'll get back to you, asap.

Not readable? Change text. captcha txt