Grundlagen effektiven Unterrichts

Tiefenstrukturen des Unterrichts

Was ist guter Unterricht? Und wie sieht guter Unterricht in „Corona-Zeiten“ aus? Diese Fragen lassen sich natürlich nicht in wenigen Sätzen umfassend beantworten. Aber: Es hat sich  bewährt, wesentliche Merkmale wirksamen Unterrichts in drei Basisdimensionen als Merkmale der sogenannten Tiefenstrukturen zusammenzufassen, nämlich Klassenführung, konstruktive Unterstützung  und kognitive Aktivierung. Das Gute daran: Diese drei Basisdimensionen guten Unterrichts gelten hierbei sowohl für den Präsenzunterricht, als auch für den Fernunterricht – auch wenn sich natürlich Akzente verschieben. Diese drei Basisdimensionen sind in der Abbildung 1 dargestellt. 

Abbildung 1: Tiefenstrukturen

Die drei Basisdimensionen können helfen, den eigenen Unterricht generell, aber auch speziell in Corona-Zeiten weiterzuentwickeln. Die Basisdimensionen gelten für alle Formen des Unterrichtens, unabhängig von Organisationsformen, Sozialformen und bestimmten Methoden. Anders gesagt: Egal ob Einzel- oder Gruppenunterricht, ob für alle oder nur einen Teil der Schülerschaft, ob lehrergeleitet oder schülerzentriert – die Schülerinnen und  Schüler profitieren in der Regel mehr davon, wenn der Unterricht durch gelingende Klassenführung gekennzeichnet ist, die Lehrkraft die Schülerinnen und Schüler konstruktiv unterstützt und  ein hohes Maß an kognitiver Aktivierung zu beobachten  ist. 


Vertiefende Literatur: 

Trautwein/Sliwka/Dehmel (2018): Grundlagen für einen wirksamen Unterricht der IBBW-Publikationsreihe „Wirksamer Unterricht“.

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