Zwischen Bauchgefühl und Beobachtungsbogen

Studierende des Masters Empirische Bildungsforschung der Universität Tübingen berichten über Diagnostik in der Schule.

Die Bedeutung von Diagnostik in der Schule für die Förderung von Schüler:innen

Hinweis zum Text: Anna Kleinschmidt und Elisabeth Stegmeier studieren im Master Empirische Bildungsforschung und Pädagogische Psychologie an der Universität Tübingen. Dieser Text ist im Seminar "Kommunizieren, Beraten, Anwenden" mit Rebecca Beiter und Ulrich Trautwein entstanden.

Was ist mit dem Begriff „Diagnostik“ in der Schule gemeint? Wie können Lehrkräfte so eine komplexe Aufgabe in ihrem Unterricht unterbringen? Ist Diagnostik bereits Bestandteil der Lehre?

Diagnostik ist ein Begriff, der in pädagogischen Kontexten häufig fällt und doch selten allen verständlich ist. Diagnostik klingt wie ein Fachbegriff aus der Medizin; er klingt nach Befunden und Diagnosen. Wenn er im Schulkontext fällt, meint Diagnostik allerdings nicht, eine „Lernstörung“ oder Ähnliches zu diagnostizieren oder Schüler:innen zu kategorisieren.

Diagnostik ist die Grundlage dafür, Lernprozesse zu verstehen, Lernvoraussetzungen zu erkennen und Bildungswege gezielt zu gestalten. Dabei spielen Beobachtung und Beurteilung eine entscheidende Rolle: Lehrkräfte ermitteln die Bedürfnisse ihrer Schüler:innen, analysieren Lernprozesse und halten Lernergebnisse fest. Wichtige Entscheidungen, von der Unterrichtsplanung bis zur Anpassung ihres didaktischen Handelns, basieren also auf diagnostischen Urteilen. Diagnostik ist kein Zusatz – jede Lehrkraft betreibt im schulischen Alltag Diagnostik, meist jedoch unbewusst und ohne System.

Diagnostische Entscheidungen, wie in Noten und Schulformempfehlungen, haben einen direkten Einfluss auf Lern- und Bildungswege. Ungenaue Einschätzungen können daher nicht nur Lernprozesse behindern, sondern auch Lebensläufe prägen. Umso wichtiger ist eine bewusste und systematische Diagnostik, wie in den Standards der Kultusministerkonferenz festgehalten. Gute Diagnostik beginnt mit dem Bewusstsein, dass sie immer nur Momentaufnahmen liefert. Sie dient sowohl der individuellen Förderung der Lernenden als auch zu deren Differenzierung. Entscheidend ist, den jeweiligen Zweck eines Urteils klar im Blick zu behalten. Diagnostik beschreibt. Sie erklärt nicht. Beobachtungen sind nie vollkommen objektiv – sie werden unter anderem durch persönliche Sichtweisen und ihren Kontext beeinflusst.

 

Info: Was sind Urteilsverzerrungen?

Systematische Denkfehler, die unsere Wahrnehmung, Bewertung und Entscheidungen oft unbewusst beeinflussen. Beispiele:

Fundamentaler Attributionsfehler
Wir schreiben das Verhalten anderer eher deren Persönlichkeit als äußeren Umständen zu.
Beispiel: „Der ist faul.“ statt „Vielleicht hat er gerade eine schwere Zeit.“

Bestätigungsfehler (Confirmation Bias)
Wir suchen gezielt nach Informationen, die unsere Meinung bestätigen, und ignorieren widersprechende Fakten.
Beispiel: Nur bei Schüler*innen mit schlechteren Noten auf fehlende Hausaufgaben achten.

Verfügbarkeitsheuristik
Was leicht in den Sinn kommt, halten wir für häufiger oder wahrscheinlicher.
Beispiel: Schüler*innen mit auffälligerem Störverhalten werden negativer eingeschätzt.

Quelle: Aronson, E., Wilson, T. D. & Sommers, S. (2023). Sozialpsychologie

 

Die praktische Umsetzung muss für Lehrkräfte nicht kompliziert sein. Um gute Diagnostik sinnvoll in den Schulalltag zu integrieren, bieten sich verschiedene Ansätze und Impulse an. Der gezielte Einsatz geeigneter Tools und Materialien kann einen großen Teil dazu beitragen, schulische Diagnostik weniger subjektiv zu gestalten. Dazu gehören zum Beispiel strukturierte Beobachtungsbögen und einfache diagnostische Verfahren (siehe Material am Ende des Artikels).

 

Info: Der diagnostische Zyklus (nach Helmke, 2009)

  1. Beobachten
    Systematische und aufmerksame Wahrnehmung von Lern- oder Verhaltensmerkmalen. Beispiel: Ein Schüler zeigt auffällige Konzentrationsprobleme im Unterricht.
  2. Beschreiben
    Präzise, wertfreie Dokumentation der Beobachtung. Beispiel: „In den letzten drei Stunden verlagerte er mehrfach den Blick ab und wirkte unbeteiligt.“
  3. Erklären
    Hypothesen über Ursachen entwickeln (z. B. Lernschwierigkeiten, soziale Probleme, Unterforderung).
    Beispiel: Möglicherweise familiärer Stress oder fehlende Lernstrategien.
  4. Vorhersagen
    Einschätzung, wie sich die Situation entwickeln könnte – mit und ohne gezielte Maßnahmen.
    Beispiel: „Ohne Unterstützung wird sich das Verhalten vermutlich verschlechtern.“
  5. Handeln / Fördern
    Planung und Umsetzung konkreter Fördermaßnahmen oder Unterrichtsanpassung.
    Beispiel: Individuelle Lernvereinbarungen, Gespräche, Methodenwechsel.
Quelle: Helmke, A. (2009). Unterrichtsqualität und Lehrerprofessionalität: Diagnose, Evaluation und Verbesserung des Unterrichts.

 

Der regelmäßige Austausch mit anderen Lehrkräften unterstützt dabei, Einschätzungen abzusichern und verschiedene Perspektiven einzubeziehen. Zudem bietet die Zusammenarbeit mit anderen Kolleg.innen wie Schulsozialarbeiter*innen, Sonderpädagog*innen oder Schulpsycholog*innen zusätzliche Sichtweisen und Fachkenntnisse, die die Qualität der diagnostischen Einschätzungen deutlich verbessern können. Wichtig ist: Die diagnostischen Aufgaben von Lehrkräften beinhalten nicht das Erstellen komplexer Diagnosen. Vielmehr sollen sie den Bedarf nach einer weiterführenden Diagnostik erkennen können, um Schüler*innen gezielt an Fachpersonal weiterzuleiten.  

Diagnostik sollte nicht als zusätzliche Aufgabe verstanden werden, sondern als selbstverständlicher Bestandteil des Unterrichts. Sie bewusst und gezielt einzusetzen, kann langfristig die Lehrtätigkeit erleichtern. Wenn Schwierigkeiten von Schüler:innen frühzeitig und präzise erkannt werden, lässt sich passgenaue Unterstützung organisieren – durch Anpassung des Unterrichts oder die Einbindung externer Fachstellen. Darüber hinaus erleichtert Diagnostik die Unterrichtsplanung. Insbesondere angesichts der zunehmenden Heterogenität von Lerngruppen trägt dies dazu bei, den Unterricht wirkungsvoller, effizienter und motivierender zu gestalten – sowohl für die Lernenden als auch für die Lehrkraft.

Über die Autor*innen:

Anna Kleinschmidt, Elisabeth Stegmeier Master Empirische Bildungsforschung und Pädagogische Psychologie an der Universität Tübingen.

Materialien & Quellen

Unterrichtsfeedbackbogen

Beobachtungsbögen

Literatur

Dexel, T., & Kottman, B. (2022). Inklusive Diagnostik in der Schule. In C. Fischer & D. Rott (Eds.), Individuelle Förderung ‒ Heterogenität und Handlungsperspektiven in der Schule (pp.91–102). Waxmann.

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