Potenziale früh erkennen – Das PINGUIN-Projekt

Von Nadine Spitznagel

Die ersten Rechenaufgaben lösen sie schnell, und auch das Lesen fällt ihnen leicht: Kluge und begabte Kinder zeigen häufig schon in der ersten Klasse ihre Fähigkeiten. Es gilt, sie frühzeitig und passgenau zu fördern – entsprechende Unterstützungsangebote können dazu beitragen. Mit PINGUIN hat das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung ein solches Angebot entwickelt.

© Copyright: HIB | Benjamin Goecke
 
Was ist PINGUIN?

Im Forschungsprojekt PINGUIN (Potenzialidentifikation in der Grundschule) wurde ein neues Testverfahren auf dem Tablet entwickelt, das zeigt, was Kinder zu Beginn der ersten Klasse schon können und welche Potenziale in ihnen stecken. Dabei werden das kognitive Potenzial und grundlegende Fähigkeiten in Sprache, Schriftsprache und Mathematik spielerisch ermittelt. Aktuell wird das Instrument an zahlreichen Grundschulen in Baden-Württemberg genutzt. Die Ergebnisse können Lehrkräften dabei helfen, den Unterricht auf die unterschiedlichen Lernstände der Kinder abzustimmen und Talente früh zu erkennen.

Warum die Lernausgangslage messen?

Der Start in die Schule ist für Kinder ein großer Schritt; und für Lehrkräfte eine anspruchsvolle Phase. Jede Klasse ist vielfältig: Kinder bringen unterschiedliche Vorerfahrungen, Sprachkenntnisse und Fähigkeiten mit – auch Interessen können sich grundlegend unterscheiden. Manche Kinder haben bereits ein ausgeprägtes Zahlverständnis oder eine besondere Sprachgewandtheit, andere beeindrucken durch kreative Ideen, ihre herausragende Beobachtungsgabe oder ihr soziales Gespür. Jedes Kind bringt Potenziale mit, die es zu entdecken gilt. Um jedes Kind gezielt fördern zu können, benötigen Lehrkräfte verlässliche Informationen über die Lernausgangslage der Kinder.

An diesem Punkt setzt PINGUIN an: ein neu entwickeltes, tablet-basiertes Instrument zu Erfassung der Lernausgangslage und des kognitiven Potenzials im Grundschulalter.

Nach dem Orientierungsrahmen Begabtenförderung für Schulen in Baden-Württemberg gelten 10-15% der Kinder als besonders begabt und 2-3% der Kinder als hochbegabt. Diese Potenziale zu erkennen, ist jedoch anspruchsvoll und alles andere als trivial. Studien zeigen, dass Lehrkräfte Begabungen häufig unterschiedlich einschätzen: beeinflusst etwa durch Geschlecht, Alter oder sozialen Hintergrund der Kinder. Da für viele Förderprogramme, wie zum Beispiel die Hector Kinderakademien, eine Nominierung durch Lehrkräfte jedoch eine Voraussetzung zur Teilnahme ist, kann dies zu ungleichen Chancen für Kinder führen.

Systematische Verfahren können hier unterstützen, indem sie eine objektivere Grundlage für Beobachtungen und Förderentscheidungen schaffen. Damit besonders begabte Kinder von Anfang an entsprechend ihres Niveaus gefördert und gefordert werden können, brauchen Lehrkräfte verlässliche Informationen über die Potenziale und die Lernausgangslage ihrer Schüler:innen. Studien und internationale Erfahrungen zeigen, dass standardisierte Verfahren zur Lernausgangslage und zum kognitiven Potenzial Lehrkräfte bei der Identifikation von Begabung und der passgenauen Förderung unterstützen können. Während vor der Einschulung Tests zum Entwicklungsstand üblich sind, fehlt bislang jedoch ein standardisiertes Verfahren für den Schulbeginn.

Wie funktioniert PINGUIN?

Da PINGUIN in Gruppen durchführbar ist und die Kinder die Instruktionen über Kopfhörer erhalten, ist das Instrument ressourcenschonend und gut in den Schulalltag integrierbar. In den vier Modulen - kognitives Potenzial, sprachliche, schriftsprachliche und mathematische Kenntnisse - werden leistungsrelevante Vorläuferfähigkeiten und das kognitive Potenzial ermittelt. Dabei sind alle Aufgaben kindgerecht eingekleidet. Bei den drei Aufgaben zum kognitiven Potenzial spielen die Kinder zum Beispiel mit bunten Monstern verstecken oder helfen dabei, vertauschtes Spielzeug wieder zuzuordnen. In den beiden Sprach-Modulen bearbeiten die Kinder unter anderem Aufgaben zur phonologischen Bewusstheit, zum Hörverständnis oder zur Buchstabenkenntnis. Im Mathematik-Modul wird neben der Abfrage von Zahlenwissen, gezählt und gerechnet.

Ausschnitte aus den Monsteraufgaben zum kognitiven Potenzial, HIB / Benjamin Goecke

 

Ausschnitte aus den Monsteraufgaben zum kognitiven Potenzial, HIB / Benjamin Goecke

 

Was ist das Projektziel?

Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, PINGUIN so zu entwickeln, dass die zuvor erwähnten Vorläuferfähigkeiten von Grundschüler*innen effizient, fair und kindgerecht von Lehrkräften getestet werden können. Die Ergebnisse sollen die Lehrkräfte informieren und dadurch dabei unterstützen, selbstständig individuelle Förderung zu planen und besonders begabte Kinder für die Hector Kinderakademien zu identifizieren.

Wer arbeitet mit?

An diesen Zielen arbeitet ein großes Projektkonsortium: PINGUIN wird getragen von einem interdisziplinären Team führender Forscher:innen aus Universitäten und Instituten in ganz Deutschland. Dazu gehören unter anderem Dr. Benjamin Goecke, Prof. Dr. Jessika Golle, Luca Heim und Prof. Dr. Ulrich Trautwein vom Hector-Institut der Universität Tübingen, sowie Wissenschaftler:innen vom Leibniz Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation und den Universitäten Ulm, Kassel, Würzburg und Bonn.

Wie läuft die Studie ab?

Von 2021 bis Sommer 2024 wurde PINGUIN in mehreren Pilotierungen immer wieder erprobt und weiterentwickelt. Im Schuljahr 2024/2025 startete schließlich die erste Studienkohorte mit 12 Schulen und mehr als 500 Erstklässler:innen. PINGUIN wurde dabei von geschulten Forschungsassistent:innen mit den Kindern durchgeführt, um eine einheitliche und kontrollierte Erhebung sicherzustellen. Die Ergebnisse waren vielversprechend: Das Erhebungsinstrument funktionierte zuverlässig, die Kinder hatten Spaß bei der Bearbeitung der Aufgaben und die Lehrkräfte konnten mit den individuellen Ergebnisrückmeldungen gut umgehen.

Ausschnitte aus den Monsteraufgaben zum kognitiven Potenzial, HIB / Benjamin Goecke

 

Wie geht es weiter?

Mit der zweiten Kohorte, die im Schuljahr 2025/2026 gestartet ist, ging PINGUIN nun in die nächste Runde. Mehr als 95 Schulen mit knapp 235 ersten Klassen in Baden-Württemberg nahmen teil. Damit wurde PINGUIN erstmals unter echten Alltagsbedingungen flächendeckend eingesetzt, denn die Lehrkräfte selbst führten PINGUIN an den Schulen mit ihren Erstklässler*innen durch. Diese breite Beteiligung ist gleich in mehrfacher Hinsicht wertvoll: Durch die aktive Teilnahme so vieler unterschiedlicher Schulen entsteht nicht nur eine umfangreiche Datengrundlage, sondern es werden auch wertvolle Einblicke in die praktische Umsetzung von PINGUIN im Schulalltag gewonnen. Die Lehrkräfte setzten PINGUIN auf Tablets der Schulen ein und bereiteten die Durchführung dementsprechend auch eigenständig vor, inklusive der Lösung kleinerer technischer Herausforderungen. Die Erfahrungen der Lehrkräfte geben Aufschluss darüber, wie gut das Instrument in den Unterrichtsablauf passt, wo noch Anpassungen nötig sind und wie die Ergebnisse im Schulalltag bestmöglich genutzt werden können. Gleichzeitig bilden die Daten der ersten und zweiten Kohorte gemeinsam die Grundlage für die Normierungsstichprobe von PINGUIN. Damit entsteht eine empirische Basis, auf der künftige Testergebnisse zuverlässig eingeordnet und interpretiert werden können.

Das Fazit

PINGUIN zeigt, wie Diagnostik am Tablet direkt im Schulalltag eingesetzt werden kann, um Lehrkräfte sowohl bei der Erkennung von Potenzialen als auch der gezielten Förderung ihrer Schüler:innen zu unterstützen. Die Rückmeldungen aus den Klassenzimmern helfen nicht nur, das Instrument stetig zu verbessern, sondern geben auch wertvolle Einblicke, wie Kinder lernen und sich entwickeln.

 

Weitere Informationen: PINGUIN Webseite / Demovideo

 

 

Bennett, R. E. (2011). Formative assessment: A critical review. Assessment in Education: Principles, Policy & Practice, 18(1), 5–25. https://doi.org/10.1080/0969594X.2010.513678

Card, D., & Giuliano, L. (2016). Universal screening increases the representation of low-income and minority students in gifted education. Proceedings of the National Academy of Sciences, 113(48), 13678–13683. https://doi.org/10.1073/pnas.1605043113

Golle, J., Schils, T., Borghans, L., & Rose, N. (2023). Who Is Considered Gifted From a Teacher’s Perspective? A Representative Large-Scale Study. Gifted Child Quarterly, 67(1), 64–79. https://doi.org/10.1177/00169862221104026

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport (2025). Orientierungsrahmen Begabtenförderung für Schulen in Baden-Württemberg [Broschüre]. https://km.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-km/intern/PDF/Publikationen/Schulartuebergreifend/2025-07-30-Orientierungsrahmen_Begabtenf%C3%B6rderung_bf.pdf

Rothenbusch, S., Zettler, I., Voss, T., Lösch, T., & Trautwein, U. (2016). Exploring reference group effects on teachers’ nominations of gifted students. Journal of Educational Psychology, 108(6), 883–897. https://doi.org/10.1037/edu0000085

Verwandte Beiträge

Blog

Veröffentlicht am

38 Partnerschulen: LEAD Partnerschulnetzwerk wächst weiter

Mit zwei neuen Schulen aus Stuttgart und Dusslingen nehmen 38 Schulen am Kooperationsprogramm Schule & Wissenschaft teil.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Zwischen Bauchgefühl und Beobachtungsbogen

Die Bedeutung von Diagnostik in der Schule für die Förderung von Schüler:innen – ein Text von Masterstudiernden der Universität Tübingen.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

„In meiner eigenen Schulzeit war für meine Mehrsprachigkeit kein Platz in der Regelschule.“

Zwei Studierende des Masters Empirische Bildungsforschung und Pädagogische Psychologie berichten über ihre Erfahrungen mit herkunftssprachlichem Unterricht.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

34 Partnerschulen: Netzwerk zwischen Schulen und Wissenschaft wächst weiter

Mit zwei weiteren Schulen aus Reutlingen und Stuttgart nehmen nun 34 Schulen am Kooperationsprogramm Schule & Wissenschaft teil.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Projekttag für LEAD-Partnerschulen: KI in Lehren und Lernen

Vernetzung zwischen Schule und Wissenschaft: Der Projekttag für LEAD-Partnerschulen am Donnerstag, 13. März 2025, steht unter dem Motto „KI in Lehren und Lernen“.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

"Planet des Internets“: Neues kostenloses Informatik-Lernmaterial

Kindern spielerisch Informatik zu vermitteln, wird jetzt noch einfacher. „Planet des Internets“ stehen als Open Educational Resource (OER) kostenfrei zur Verfügung.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Interaktion erwünscht: Wissenschaft digital und kindgerecht vermitteln

Die digitale Kinder-Uni auf dem Prüfstand: Eine Evaluation zeigt, worauf es bei den Vorlesungen ankommt und wie Kinder das Angebot bewerten

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Üben mit dem FeedBook

Was bringen intelligente Tutorsysteme im Englischunterricht?

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Quereinsteiger in Schulen oft weniger zufrieden

Ob Lehrkräfte mit ihrem Job zufrieden sind, hängt mit ihrer Ausbildung zusammen - Tübinger Forscher wertet PISA-Daten aus 13 Ländern weltweit aus

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Freude am Lernen - warum uns Wissenslücken motivieren

Warum lernen Menschen? Nach klassischen Theorien der Psychologie ist die Antwort einfach: Menschen lernen, weil sie einen konkreten Nutzen davon haben. Wer lernt, hat bessere Chancen, mehr Geld zu verdienen und ein komfortables Leben zu führen. Doch ist das der einzige Grund?

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Deeper Learning: Eine Pädagogik für die Herausforderungen unserer Zeit

Eine Lernkultur, die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt, ihre individuellen Potenziale zu entfalten und zu aktiven Gestaltern der Zukunft zu werden, das ist das Ziel der Deeper Learning Initiative. Was in vielen Ländern bereits erfolgreich umgesetzt wird, soll nun auch an Deutschlands Schulen etabliert werden.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Online schneller durchs Studium

Studie zeigt: Je häufiger Studierende Online-Kurse belegen, desto schneller und effizienter erreichen sie ihren Bachelorabschluss.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Scratch: Eine kooperative Programmiersprache für den schulischen Alltag

Mit der Programmiersprache Scratch können den Lernenden im Schulalltag wesentliche Fähigkeiten des digitalen Zeitalters vermittelt werden: der Erwerb wichtiger mathematischer, rechnerischer und informatischer Konzepte sowie kreatives, systematisches und kooperatives Denken, unter anderem durch das „Remixen“ von Inhalten.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Voll PhET?! Forschendes Lernen im Unterricht

Warum der Einsatz von digitalen Lernplattformen zur Unterstützung von forschendem Lernen im Unterricht auch kritisch reflektiert werden sollte

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Wie Experimentieren auch digital von zu Hause aus gelingen kann

Experimente funktionieren nicht nur im Klassenzimmer: Eine neue Studie zeigt, wie Schülerinnen und Schüler auch vor dem Bildschirm experimentieren und ihr Wissen erweitern können.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Forschen und Ausbilden im virtuellen Klassenzimmer

Die Digitalisierung verändert nicht nur das Lernen an Schulen, sondern auch die empirische Bildungsforschung. Besonders von Vorteil sind dabei virtuelle Realitäten.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

„Da hat sich jemand für uns richtig Mühe gegeben“

Eine Studie zeigt, wie wichtig die persönliche Beziehung im Distanzunterricht für den Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern ist.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Noten beeinflussen, wie Schülerinnen und Schüler Unterrichtsqualität bewerten

Gute Noten in einem Fach beeinflussen, wie Schülerinnen und Schüler andere Fächer bewerten: Neue Erkenntnisse zeigen, welche Faktoren in das Feedback von Schülerinnen und Schülern einfließen.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Wie die Sprachkompetenz von Lehrkräften Kindern hilft, Schreiben zu lernen

Beim Schreibenlernen spielt die sogenannte „Phonembewusstheit“ von Lehrkräften eine entscheidende Rolle. Wie gut es um diese Sprachkompetenz in Deutschland bestellt ist, zeigt ein neues Testinstrument.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

„Wunderkind“ oder „sozial inkompatibles Genie“? Was Vorurteile über Hochbegabung aussagen

Das Stichwort Hochbegabung erzeugt in vielen Köpfen das Klischee, Menschen mit einem hohen IQ seien sozial schwierig und emotional labil - aktuelle Forschungserkenntnisse deuten jedoch in eine andere Richtung.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Forschen mit archivierten Datensätzen: Wie ein Datenarchiv die Bildungsforschung vorantreibt

Bildungsforschung praktisch: Das Forschungsdatenzentrum (FDZ) liefert wahre Datens(ch)ätze um neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Wie die Unterrichts- und Schulentwicklung von Vergleichsarbeiten (VERA) profitieren kann

Vergleichsarbeiten bieten Schulleitungen und Lehrkräften die Möglichkeit, Lernprozesse zu verbessern. Voraussetzung dafür ist, dass die Ergebnisse richtig eingeordnet werden.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Schulen leiten lernen

Was macht eine gute Schulleitung aus? Mit entsprechenden Weiterbildungsangeboten wollen Unis Führungkräfte im Schul- und Bildungsbereich ausbilden und in ihren Kompetenzen unterstützen.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Wer entscheidet sich für den Lehrberuf – und warum?

Welche Faktoren sind für die Wahl des Lehrberufs entscheidend? Bereits in der 9. Jahrgangsstufe lässt sich vorhersagen, wer später ein Lehramtsstudium aufnehmen wird.

Mehr lesen
Junge mit Kopfhörern sitzt mit einem Stift in der Hand vor einem Computerbildschirm
Blog

Veröffentlicht am

Virtuelle Lernplattform fördert Lernprozesse: Ein Blick darauf, was guten Unterricht ausmacht

Digitale Lernumgebungen können die kognitive Entwicklung von Schülerinnen und Schülern unterstützen - besonders, wenn sie dabei die Tiefenstrukturen des Lernen berücksichtigen.

Mehr lesen
Ein Kind bedient auf dem Tablet das Lerntool "Scratch"
Blog

Veröffentlicht am

Digitales Storytelling: Programmieren lernen durch Geschichtenerzählen

Richtig eingesetzt, lernen Schülerinnen und Schüler mit Lerntools für digitales Storytelling auch spielerisch Kenntnisse im Programmieren.

Mehr lesen
Startbildschirm der App "Twitter"
Blog

Veröffentlicht am

Fortbildung to go: Twitter als Ratgeber für Lehrkräfte

Auf sozialen Plattformen können sich Lehrkräfte mitunter erfolgreicher weiterbilden als in Präsenzveranstaltungen. Worauf es dabei ankommt und was es zu beachten gilt.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Per Autoscooter zum Stromkreis: Verbessert kontextbasierter Physikunterricht das Lernen?

An der Universität Tübingen untersucht ein neues Forschungsprojekt, wie kontextbasierter Physikunterricht den Lernerfolg beeinflusst.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Forschendes Lernen virtuell: Wie Kinder auch im Netz zu Entdecker*innen werden

Verstehen und Anwenden anstatt Auswendig lernen: Beim Forschenden Lernen entdecken Lernende naturwissenschaftliche Zusammenhänge selbst – sowohl im Unterricht, als auch virtuell im Netz.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Gameful Learning: Was sich aus Videospielen über Motivation lernen lässt

Videospiele machen süchtig, faul und gewalttätig? Neuere Erkenntnisse zeigen: Aus Videospielen lässt sich viel über Motivation lernen.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Stromkreise besser verstehen

Ein neues Unterrichtskonzept für das Schulfach Physik knüpft gezielt an die Alltagserfahrungen von Schülerinnen und Schülern an, um ihnen ein besseres Verständnis der elektrischen Spannung und von einfachen Stromkreisen zu ermöglichen.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Lernapp ‚Prosodiya‘ hilft Kindern ihre Lese-Rechtschreibschwäche spielerisch zu meistern

Mit der Lernapp 'Prosodiya' lernen Grundschülerinnen und Grundschüler ihre Rechtschreibschwäche spielerisch zu überwinden.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Im virtuellen Klassenzimmer die besten Lernbedingungen erforschen

Im virtuellen Klassenzimmer überprüft die Bildungsforschung welche Bedigungen eine effektive Lernumgebung ausmachen.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Hochbegabt und sitzengeblieben?

Interview - Wenn begabte und hochbegabte Kinder unter ihren Möglichkeiten bleiben, spricht man in der Psychologie und Pädagogik von „Underachievement“. Untersuchungen gehen davon aus, dass etwa 15 Prozent aller Hochbegabten betroffen sind. Luisa Wottrich gibt Einblicke in die aktuelle Forschung.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Führen interkulturelle Unterschiede zu unterschiedlichen Lehrer-Schüler-Beziehungen?

In Deutschland distanziert, in Taiwan freundschaftlich: Die Lehrer-Schüler-Beziehung hat einen Einfluss auf die Motivation im Schulalltag.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Motivation der Lehrkraft ist entscheidend für den erfolgreichen Einsatz digitaler Medien

Weltweit halten digitale Medien Einzug in Klassenräume und verändern das Lernen und Lehren im Schulalltag. Auf dem Weg ins digitale Klassenzimmer braucht es jedoch nicht nur die technische Infrastruktur, die Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern spielen eine entscheidende [...]

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Corona zum Trotz: Onlinespielplatz für kleine Informatik-Begeisterte

Mit dem digitalen Programmierkurs „Spielplatz Informatik“ können kleine Informatiker - und die, die es noch werden wollen - auch bei geschlossenen Schulen Programmieren lernen.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Was unser Lernen beeinflusst

Für den Lernerfolg spielt Begabung eine wichtige Rolle. Aber diese ist bei weitem nicht allein entscheidend.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Motiviert für Mathe

Lernen ohne Motivation? Das kann bisweilen ganz schön zäh sein. Wer motiviert ist, lernt wesentlich leichter. Sogenannte Interventionen, kurze Eingriffe in den Unterricht, können hier unterstützen.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Informatik zum Anfassen

Mit dem lebensgroßen Brettspiel „Schildkröten & Krabben“ unternehmen Grundschulkinder erste Schritte im Programmieren.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Großer Fisch im kleinen Teich: Der Big-Fish-Little-Pond-Effekt

Der Big Fish-Little-Pond-Effekt beschreibt das Phänomen, dass Schülerinnen und Schüler in einer leistungsschwächeren Klasse ein besseres schulisches Selbstkonzept besitzen - aber ziehen leistungsstarke Schülerinnen und Schüler schwächere Kinder immer mit?

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Ein Schlüssel zum Lernerfolg: Die Bedeutung von Interessen für Schule, Studium und Beruf

Interessen haben einen großen Einfluss darauf, was wir in (und aus) unserem Leben machen. Am Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung werden Interessen als wichtiger Schlüssel zum Lernerfolg untersucht.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Ganita: Ein kostenloses Lernspiel für den Mathematikunterricht

Spielerisch Mathe lernen, das klingt vielversprechend. Am Fachbereich Mathematik der Universität Tübingen haben wir mit Ganita ein Lernspiel für den Mathematikunterricht entwickelt und seine Wirkweise untersucht.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

„Transfer bedeutet nicht, der Praxis wissenschaftliche Erkenntnisse aufzudrücken“

Im Gespräch: Benjamin Fauth über seine Arbeit am Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW) und das Verhältnis von Bildungsforschung, Bildungspraxis und Bildungspolitik.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Digitale Wissensmedien für den Unterricht – quo vadis?

Digitale Medien halten zunehmend Einzug in deutsche Klassenzimmer. Dabei ergibt sich die Frage, wie lernwirksame Medien und Einsatzmöglichkeiten aussehen.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

„Mädchen finden Mathe doof!“

Obwohl sich die Mathematikleistungen von Jungen und Mädchen in der Regel nicht oder nur kaum voneinander unterscheiden, sind Mädchen häufig weniger motiviert für Mathematik als Jungen. Eine Erklärung für diese Unterschiede können unterschiedliche geschlechtsstereotype [...]

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Räumliches Denken im Grundschulalter

Egal, ob eine Karte gelesen, ein Zimmer umgeräumt oder ein Kofferraum beladen werden soll – für all diese und viele andere Herausforderungen im Alltag wird gutes räumliches Denken benötigt. Ergebnisse aus internationalen Studien deuten sogar darauf hin, dass gutes [...]

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

“Sekundärtugenden“ zahlen sich aus

Verantwortungsvolle Schülerinnen und Schüler haben nicht nur bessere Noten, sondern sind auch später im Beruf erfolgreicher und haben ein höheres Einkommen. „Sekundärtugenden“ wie Fleiß oder Verantwortungsgefühl scheinen daher einen erheblichen Einfluss auf das spätere [...]

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Den Schülern zeigen, dass sie etwas wert sind

Die Meldungen der Empirischen Bildungsforscher aus Tübingen erregen immer wieder Aufmerksamkeit - ein Gespräch mit dem Direktor des Tübinger Hector-Instituts, Ulrich Trautwein.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Schülerlabor im Vorteil

Wo lernen Schülerinnen und Schüler mehr – in der Schule oder in einem Schülerlabor? Lohnt sich der Aufwand für Lehrkräfte, einen außerschulischen Lernort zu besuchen? Wissenschaftlich belastbare Erkenntnisse zu diesen Fragen gibt es bisher wenig.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Beeinflusst Religion den Bildungserfolg?

Drei Fragen an Claudia Diehl - In der öffentlichen Debatte um die Integration von Zuwanderern rückte in den letzten Jahren immer mehr die Religion in den Blickpunkt. Besonders der Islam wird als Barriere gesehen, auch für die Integration muslimischer Schülerinnen und Schüler in das [...]

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Von Eulen und Lerchen

Würden Schülerinnen und Schüler von einem späteren Unterrichtsbeginn profitieren? Ein Blogbeitrag über den Einfluss der inneren Uhr auf die Schulleistung.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Erfolgreich gegen Mobbing vorgehen

Mobbing und Hate-Speech machen auch vor Schulen keinen Halt. Wie können wirksame Mobbing-Präventionsprogramme an Schulen aussehen? Sieben Schlüsselfaktoren sollen Mobbing reduzieren.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Mehr Unterstützung beim Lernen zuhause = bessere Noten?

Viel hilft nicht immer viel: Wenn Eltern ihre Kinder bei den Hausaufgaben unterstützen, kommt es nicht vorranging auf Intensität an. Ihre Kinder beim Lernen zuhause und ihren Hausaufgaben zu unterstützen, ist für viele Eltern eine Selbstverständlichkeit. Schließlich möchten sie [...]

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

„Ein anerkennender Blick ist die größte Belohnung“

Über Lernerfolg: Wenn ein Lehrer seine Schüler nicht direkt anschaut, signalisiert er damit, dass er nicht viel von ihnen hält. Ein anerkennender Blick dagegen, ist die größte Belohnung.

Mehr lesen
Blog

Veröffentlicht am

Fleiß der Schüler sagt Lebenserwartung vorher

Kinder, die in der Schule fleißig, gewissenhaft und leistungsorientiert sind, leben wahrscheinlich länger als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Die Erklärung kann in einem verantworterungsbewussten Lebensstil liegen.

Mehr lesen

Verwandte Veranstaltungen

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Bildungshorizonte: Befunde aus der Bildungsforschung – verständlich und kompakt.

Das Magazin Bildungshorizonte erscheint einmal im Jahr und berichtet kurz und prägnant über aktuelle Ergebnisse aus der Bildungsforschung in der Regel mit einem Themenschwerpunkt.

Magazine erkunden